Warnzeichen und Kennzeichnung

Radioaktive Stoffe müssen laut Gesetz gekennzeichnet werden. Gefährden diese Stoffe größere Gebiete, muss der Bereich, in dem die Grenzwerte überschritten werden abgesperrt und gekennzeichnet werden.

Dies wird in §53 Allgemeine Strahlenschutzverordnung (Kennzeichnung radioaktiver Stoffe) vorgeschrieben.

 

Werden radioaktive Stoffe auf der Straße transportiert, so fallen sie in die Klasse 7.

 

Radioaktive Transportstücke erhalten eine Transportkennzahl (Transportindex TI), die aus der Dosisleistung errechnet wird:

Die höchste in 1m Entfernung gemessene Dosisleistung in mSv wird mit 100 multipliziert und ergibt die Transportkennzahl

 

Transporte radioaktiver Stoffe werden in 4 Kategorien unterteilt:

Als Kategorie I werden radioaktive Stoffe gekennzeichnet, die eine Transportkennzahl von 0 oder an deren Verpackungsoberfläche eine Dosisleistung von nicht mehr als 0,005 mSv/h haben.

Bei der Kategorie II ist die Transportkennzahl größer als 0 aber nicht größer als 1. An der Verpackungsoberfläche ist die Dosisleistung größer als 0,005 mSv/h aber max. 0,5 mSv/h.

Unter Kategorie III fallen Transportstücke mit einer Transportkennzahl die größer ist als 1 aber nicht größer als 10. An der Oberfläche der Verpackung ist die Dosisleistung größer als 0,5 mSv/h aber nicht mehr als 2 mSv/h. Es fallen aber auch Transportstücke mit einer größeren Transportkennzahl als 10 unter diese Klasse, allerdings dürfen diese eine Dosisleistung von 10 mSv/h an der Verpackungsoberfläche nicht überschreiten, allerdings gelten für diese spezielle Transportvorschriften.

 

 

 

Eine weitere Kategorie sind die spaltbaren Stoffe.