Technischer Einsatz Felssturz

Am Freitag den 14. Mai 2016 wurden wir um 14:09 Uhr zum Unwettereinsatz in die Johannesbachklamm alarmiert. 

Vorort bot sich folgendes Bild: Ein Teil des sogenannten "hohen Steges" wurde durch einen massiven Felssturz großteils komplett zerstört! 

 

Unsere Aufgabe bestand darin, die Klamm wieder für die zahlreichen Besucher begehbar zu machen. Der zerstörte Bereich wurde komplett mittels diversen Kantern und Pfosten erneuert. Wir konnten nach ca. drei Stunden den Einsatz erfolgreich beenden.


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Technische Übung

(T3) Menschenrettung nach Verkehrsunfall

Am Samstag den 19. März 2016 führten wir die erste technische Übung in diesem Jahr durch. Übungsannahme war eine Menschenrettung nach Verkehrsunfall mit vermutlich mehreren eingeklemmten Personen. Durch die instabile Lage des PKW's musste dieser zunächst gegen Umkippen gesichert werden. Danach wurde die erste verletzte Person, welche unter dem Fahrzeug eingeklemmt war, mittels Hebekissen befreit. Danach wurde der PKW kontrolliert auf die Räder gestellt und die zweite verletzte Person konnte mittels hydraulischem Rettungssatz befreit werden. Dazu wurde das Dach entfernt. Um den Patienten behutsam aus dem Fahrzeug zu befreien, wurde er an unserem sogenannten "Spineboard" festgegurtet und konnte somit gerettet werden. Nach rund zwei Stunden konnten wir wieder einrücken.

 

Was ist ein Spineboard? (link)

 



B2 Kleinbrand

 

 

Gegen 19 Uhr wurden am Mittwochabend (02.12.2015) die Feuerwehren Willendorf, Würflach Hettmannsdorf und Willendorf Dörfles zu einem Kellerbrand nach Willendorf alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass es sich um einen Brand in einem Hackschnitzelsilo handelt. Da nur eine starke Rauchentwicklung herrschte, wurde vom Einsatzleiter die Wärmebildkamera der FF St. Egyden Urschendorf nachgefordert. Unter schweren Atemschutz mussten von den Einsatzkräften in mühevoller Arbeit die Hackschnitzel teilweise händisch ausgeräumt werden. Unterstützt wurden diese Tätigkeiten von einem Bagger. Folglich konnten die Glutnester mittels Wärmebildkamera aufgespürt und gezielt abgelöscht werden. Um die verbrauchten Atemschutzflaschen zu füllen, wurde das Atemluftfahrzeug der FF Ternitz Rohrbach nachalarmiert. Insgesamt standen 5 Feuerwehren mit 8 Fahrzeugen und 50 Mitgliedern im Einsatz. Weiters das Rote Kreuz zur Beistellung für den Atemschutzeinsatz und die Polizei. Nach rund 3 Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Die Brandursache ist noch unbekannt und wird von der Polizei erhoben. Verletzt wurde niemand.

 

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Text: einsatzdoku.at

Fotos: FF Würflach Hettmansdorf