Jahresrückblick 2016


Fahrzeugbergung nach Verkehrsunfall

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Donnerstagabend (05.01.2017) auf der Waldstraße in Würflach gekommen. Auf schneeglatter Fahrbahn kam es aus noch unbekannter Ursache zu einem Frontalzusammenstoß zweier PKW. Beide Insassen mussten nach der medizinischen Erstversorgung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Nach der polizeilichen Freigabe wurde die Unfallstelle von den Feuerwehren Würflach Hettmannsdorf und Ternitz Raglitz geräumt. Aufgrund der Windböen kam es zu starken Schneeverwehungen, was uns zusätzlich Substanz kostete. Nach rund einer Stunde konnten wir die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

 

Im Einsatz standen:

 

FF Würflach Hettmannsdorf

FF Raglitz 

Rotes Kreuz Neunkirchen
Polizei Willendorf

 

--zu den Fotos--


B2 Kellerbrand

Am gestrigen Samstag, den 04.12.2016 wurden wir, gemeinsam mit den Wehren Willendorf und Gerasdorf, um 07:53 Uhr mit der Meldung "Keller im Vollbrand am Holzweg /Bergweg" alarmiert. Am Einsatzort angekommen schlugen meterhohe Flammen empor. Unter schwerem Atemschutz begannen wir den Außenangriff und stellten fest, dass es sich um einen Holzstoß und die Fassade des Einfamilienhauses handelte. Glück im Unglück! Da die Fassade durch einen Balkonvorsprung getrennt war konnten sich die Flammen nur im unteren Bereich des Hauses ausbreiten. Nach dem ablöschen des Holzstoßes bzw der Wärmedämmung konnten wir den Einsatz nach ca. einer Stunde wieder beenden.

 

Durch den raschen Einsatz der Eigentümer mit Handfeuerlöschern konnte Schlimmeres verhindert werden. Wir weisen daher die Ortsbevölkerung darauf hin immer einen ÜBERPRÜFTEN Handfeuerlöscher im Haushalt zu haben. Dieser kann im Ernstfall Leben und  Sachgüter retten!

 

Im Einsatz standen:

 

FF Würflach mit 19 Mann und 3 Fahrzeugen

FF Willendorf mit 11 Mann und 2 Fahrzeugen

FF Gerasdorf mit 6 Mann und 1 Fahrzeug


B3 Wohnhausbrand

In Willendorf am Steinfelde (Bezirk Neunkirchen) ist am Mittwoch eine Frau beim Brand in einem Einfamilienhaus ums Leben gekommen. Sie dürfte an Rauchgasen erstickt sein, so das Landesfeuerwehrkommando Niederösterreich.

Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Franz Resperger hatten Autofahrer gegen 6.30 Uhr aus dem Haus aufsteigenden Rauch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Mannschaften stand das Gebäude innen bereits in Vollbrand.

Ein Mann, der mit zwei Hunden im Garten stand, berichtete, dass seine Lebensgefährtin noch im Haus sei - sie konnte in der Folge nur mehr tot geborgen werden. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. 50 Mitglieder von sieben Feuerwehren waren im Einsatz. Die Brandursache war zunächst unbekannt, Ermittler nahmen die Erhebungen auf.

 

(Text und Fotos: einsatzdoku.at / noe.orf.at)


S1 Ortsübergreifende Ölspur

Am 06.10.2016 wurden wir um 10:44 Uhr zu einer Ölspur auf der Neunkirchnerstraße alarmiert. Schnell wurde klar, dass es sich um eine massive Ölspur auf einer Länge von 6 km handelt. Um diese Aufgabe effektiv abarbeiten zu können wurde die Sirene um 11:08 erneut ausgelöst und die Feuerwehren Willendorf und Gerasdorf nachalarmiert. Zeitgleich rückten die Feuerwehren Raglitz und Neunkirchen aus um die Ölspur auf der Waldstraße bis zum Bahnübergang in Neunkirchen zu binden. 

 

Unsere Aufgabe bestand darin,  den Schadstoff mittels Bioversalschaum zu binden. Im Anschluss wurden noch Kehrmaschinen angefordert um die Straße nochmals zu reinigen.

 

Der Einsatz konnte um ca 13:00 Uhr erfolgreich beendet werden.

 

Die Ölspur wurde vermutlich durch einen undichten Heizöl Transporter verursacht.

Im Einsatz standen:

 

FF Würflach Hettmannsdorf mit 8 Mann und 3 Fahrzeugen

FF Gerasdorf mit 8 Mann und 2 Fahrzeugen

FF Willendorf mit 4 Mann und 2 Fahrzeugen


Brandeinsatz

In den frühen Morgenstunden (03:27 Uhr) des 26. September 2016 wurden wir gemeinsam mit den Wehren Willendorf und Gerasdorf zu einem B2 Kellerbrand am unteren Heuweg alarmiert. Am Einsatzort angekommen bot sich folgendes Bild:

 

Ein älteres Röhren-TV-Gerät begann aus noch unbekannter Ursache zu brennen. Der Hausbesitzer reagierte geistesgegenwärtig, brachte die Kinder in Sicherheit und konnte durch den schnellen Einsatz eines Handfeuerlöschers Schlimmeres verhindern. 

 

Unter schwerem Atemschutz kontrollierten wir den abgelöschten Brandherd. Gleichzeitig brachten die Kameraden des LFB-A den Druckbelüfter in Stellung und entrauchten das Wohngebäude.

 

Die Familie wurde durch das Rote Kreuz auf eventuelle Verletzungen untersucht und von uns mit Decken versorgt.

 

Um ca 04:30 Uhr konnten wir wieder ins Gerätehaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

 

Im Einsatz standen:

 

FF Würflach Hettmannsdorf mit 13 Mann und 2 Fahrzeugen

FF Willendorf mit 20 Mann und 3 Fahrzeugen

FF Gerasdorf mit 9 Mann und 1 Fahrzeug

Polizei Willendorf

Rotes Kreuz


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